Es animamundiloveletterconteXt
Stille! Dann wieder... Stille! Dann... Etwas anderes. Ein wenig mehr... ...und dennoch nie genug.
So wandert es von Pol zu Pol. So wandelt sich das Leben zum Tod, umrundet sich und ist wieder und wieder geboren.
Dazwischen... Du! Es!
Du und die Stille seid eins, doch es erkennt sich nicht. Denn um zu erkennen müsstest du zwei sein und deshalb erkennst du nur dich, nicht es, also sich.
Somit kannst du nicht sterben, da du nie gelebt hast. Ist es das , was du wolltest?
Stille aus der sich Waffen formen. Sie bedrohen dich oder schützen dich. Je nachdem...
Warum ist es so? Weil du nicht schweigst, denn dann würdest du hören was das Leben dir eigentlich zu sagen hat.
....dass es dich bedroht, wenn du es bedrohst. ...da du das Leben nun mal nicht töten kannst.
Stille ist der Kern des Geräusches.
Vertrauen!
Dann ist der schwarze Punkt das Ziel, dann wandelt sich das Tote zum Atem, die Grenze wird überschritten und du erkennst die Grenzenlosigkeit der Möglichkeiten, die sich aus deinem Schweigen ergeben.
...dann liegt im Sterben die Wahrheit , es , das Leben.
Aus der Einheit des Seins heraus...
...dem selbst vergessen...
...erneuert es den Tag.
...und du?
...schweigst.
Gustav Ganz, 2006-02-26
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